Nordwestfälische Kurzbahnmeisterschaften Viele Erfolge für die Gelsenkirchener Schwimmer

Das Zentralbad in Gelsenkirchen ist für die Ausrichtung von Meisterschafen bestens geeignet. Daher ging die Ausrichtung zum wiederholten Mal an die Startgemeinschaft Schwimmen Gelsenkirchen. Das erfahrene Team um Sara und Daniel Homes sowie dem 1. Vorsitzenden der Startgemeinschaft Jürgen Krisement sorgte mit Helfern aus allen Gelsenkirchener Vereinen für einen reibungslosen Ablauf der Veranstaltung.

Die Schwimmer des A, B-, und C-Kaders waren fast vollzählig am Start. Dies ist besonders erwähnenswert, da man sich für die Teilnahme an diesen Meisterschaften qualifizieren musste.

Die Motivation war sehr hoch, da man in eigener Halle, vor den Augen vieler Freunde, Bekannter und Familienangehöriger, glänzen wollte.

Das Resultat war, dass die 38 Schwimmer 108 Bestzeiten geschwommen haben.

Allein vierzehnmal wurde das Finale der besten sechs Aktiven erreicht und unter den Anfeuerungsrufen der Mannschaftskollegen, die allesamt am Beckenrand standen, reichte es dann sogar achtmal zu Platz 1, viermal zu Platz 2 und einmal zu Platz 3.

Marius Schimnatkowski, Marco Matamorus Costa bei den Männern und Sophie Huang, Victoria Katharina Dolle und Susanna Schumann bei den Frauen entfachten in den Finals mit Ihren Erfolgen wahre Jubelstürme auf der gut besetzten Tribüne und schafften es sogar, dass der Trainer manchmal etwas ungläubig auf die Anzeigentafel schaute.

Bei den jüngsten Schwimmern war wieder einmal Anna-Lena Dausel die beste und vielseitigste.

Sie trat in allen Schwimmlagen über verschiedene Strecken an und belegte sechsmal unangefochten Platz 1.

Die gleichaltrige Angelina Stock dominierte über 100 und 200 m Schmettern in ihrer Lieblingslage jeweils mit Platz 1.

Auch Victoria Katharina Dolle schmetterte über 50 und 100 m zur Goldmedaille, ebenso im Sprint über 50 m Freistil.

Sophie Huang bewies mit 9 Goldmedaillen auf den Rücken- und Freistilstrecken ihre Klasse.

 

Susanna Schumann ließ sich die Siege über ihre bevorzugten Strecken in der Schwimmlage Brust über 50 und 200 m nicht nehmen.

Marius Schimnatkowski wiederum war in diversen Rücken- und Schmetterstrecken mit großem Erfolg unterwegs. Sechs Goldmedaillen sprangen für ihn heraus.

Marco Matamorus Costa belegte Platz 1 über 100 und 200 m Rücken.

Der Cheftrainer Michael Seeger  und die Co-Trainer Benedikt und Nico Schmitz schauen natürlich besonders auf die geschwommenen Zeiten. Mit diesen hervorragenden Zeiten  hatte man teilweise noch nicht gerechnet, da sich die Mannschaft in der unmittelbaren Vorbereitung auf die Deutschen Kurzbahnmeisterschaften und auf den Int. WK in Magdeburg befindet. Das zeigt aber auch, dass der Leistungssport Schwimmen in Gelsenkirchen auf dem richtigen Weg ist.